Mein Hund hat Allergien – was nun? Die ehrliche Wahrheit über Hundeallergien & der Weg zurück zur Gesundheit

Mein Hund hat Allergien – was nun? Die ehrliche Wahrheit über Hundeallergien & der Weg zurück zur Gesundheit

Immer mehr Hunde leiden unter Allergien – Juckreiz, Hautausschläge, ständiger Durchfall, tränende Augen. Die Besitzer sind verzweifelt, die Tierarztbesuche häufen sich und am Ende steht oft die Diagnose: Futterallergie. Doch ist das wirklich immer die ganze Wahrheit?

Allergie – aber worauf eigentlich?

Viele Testergebnisse zeigen Reaktionen auf bestimmte Proteine – Huhn, Rind, Weizen. Doch hier liegt oft ein großer Denkfehler: Nicht das Protein allein ist das Problem. Es ist die Kombination aus Schlachtabfall-„Proteinen“, Füllstoffen wie Cellulose, künstlichen Konservierungsstoffen und geschlossener Deklaration, die den Hund krank machen. Am Ende reagiert der Hund auf viele Proteinquellen, weil sein Körper durch jahrelange schlechte Ernährung überlastet ist – nicht weil Huhn oder Rind an sich das Problem sind.

Das Ausschlussverfahren – richtig angewendet

Das Ausschlussverfahren mit einer seltenen Proteinquelle wie Pferd ist ein wichtiger erster Schritt. Wenn der Hund Pferd gut verträgt, klingen die Symptome ab – das ist ein gutes Zeichen. Aber hier machen viele Besitzer den größten Fehler:

Sie bleiben dauerhaft bei Pferd – und denken, das Problem ist gelöst.

Nein! Das Ausschlussverfahren ist ein Werkzeug zur Diagnose – keine Dauerlösung. Pferd als einzige Proteinquelle für den Rest des Hundelebens ist weder sinnvoll noch gesund.

Warum verträgt der Hund plötzlich wieder andere Sorten?

Viele Spezialfutter der Industrie werden zunächst gut vertragen – weil spezielle Zusätze verwendet werden, die den Hund das Futter scheinbar gut vertragen lassen. Doch der Körper wird weiter belastet, die eigentliche Ursache bleibt unbehandelt.

Der richtige Weg zurück zur Vielfalt

Sobald die Symptome abgeklungen sind, ist es Zeit, den Hund schrittweise zurück zur Vielfalt zu führen:

1️⃣ Kleine Mengen testen: Beginne mit einer neuen Fleischsorte – z.B. Ente oder Kaninchen.
2️⃣ Frischfleisch einsetzen: Gib gelegentlich Nassfutter ohne Zusätze – das unterstützt die Verdauung und stärkt das Immunsystem.
3️⃣ Abwechslung aufbauen: Wechsle zwischen verschiedenen Sorten – Ente, Kaninchen, Rind mit Kartoffel.
4️⃣ Reagiert der Hund? Lass die Sorte weg, warte und probiere weiter.

Das Ziel: Dein Hund soll wieder ein genüssliches, abwechslungsreiches Leben an deiner Seite führen können!

Weniger Chemie – weniger Allergien

Allergien entstehen nicht nur durch das Futter. Auch unnötige Wurmkuren, überflüssige Impfungen und chemische Zeckenmittel belasten das Immunsystem des Hundes erheblich. Gerade in der Zeckensaison: Greife wenn möglich auf natürliche Mittel zurück. Weniger Chemie bedeutet weniger Belastung – und damit weniger Allergien.


🔍 Gutes Futter erkennen – leicht gemacht!

Jetzt weisst du wie Allergien entstehen – aber wie erkennst du gutes Futter auf den ersten Blick? Hier die wichtigsten Tricks der Industrie, die du kennen musst:

💡 Wichtig vorab: Die analytischen Bestandteile (z.B. Rohprotein 38%, Rohfett 2,5%) sind korrekte Nährwertangaben – gesetzlich vorgeschrieben und immer richtig. Das Problem liegt in der Zutatenliste / Zusammensetzung!

🚨 Die Tricks der Industrie – was wirklich hinter den Zutaten steckt:

🔴 Alles was in der Zutatenliste als „[Tierart]protein“ steht = KEIN FLEISCH – reiner Schlachtabfall!

Egal ob Geflügelprotein, Rindprotein, Entenprotein, Lachsprotein, Schweineprotein oder jede andere Tierart mit dem Zusatz „protein“ – es gilt immer dasselbe: Das sind chemisch aufgeschlossene Schlachtabfälle. Schnäbel, Federn, Füße, Knochen, Häute, Krallen – alles was nach der Schlachtung übrig bleibt und nicht als Lebensmittel verkauft werden kann. Chemisch aufgeschlossen, damit es als „Protein“ deklariert werden darf. Kein Gramm echtes Muskelfleisch ist darin enthalten. Punkt.

⚠️ Diese Regel gilt für alle Tierarten ohne Ausnahme: Geflügelprotein = Abfall. Rindprotein = Abfall. Entenprotein = Abfall. Lachsprotein = Abfall. Immer.

🔴 Cellulose / Pflanzenfaser / pflanzliche Rohfaser = Holzspäne, Papier oder Karton!

Klingt nach gesunden Ballaststoffen – ist es aber nicht. Cellulose und Pflanzenfasern werden industriell aus Holz, Papier, Karton oder anderen Pflanzenabfällen gewonnen. Billiger Füllstoff, der nur das Gewicht erhöht. Für deinen Hund vollkommen wertlos.

🔴 Geschlossene Deklaration: „Geflügel“, „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ = du weißt nicht was drin ist!

Heute Huhn, morgen Pute, übermorgen Ente – je nachdem was gerade am billigsten ist. Der Hersteller darf die Zusammensetzung jederzeit ändern ohne dich zu informieren. Kein Vertrauen möglich.

💡 Die goldene Regel: Gutes Futter hat nichts zu verbergen – jede Zutat steht klar mit Herkunft und % in der Liste!

✅ Das sind gute Zeichen in der Zusammensetzung:

✅ Fleischmehl mit Tierart & % – im Trockenfutter die bessere Wahl!
z.B. Hühnerfleischmehl 40% – bereits getrocknet, hoher echter Proteingehalt. Nicht zu verwechseln mit „Geflügelprotein“!

✅ Frisches Muskelfleisch & Innereien im Nassfutter
z.B. Hühnerfleisch 70%, Hühnerherz 15%, Hühnerleber 10% – genau deklariert, echtes Fleisch.

✅ Offene Deklaration mit genauen % für jede Zutat
Du weißt genau was drin ist – und kannst gezielt reagieren.

💡 Dein Schnell-Check:
❌ Jede Tierart + „protein“ als Zutat → Schlachtabfall, kein Fleisch – gilt für ALLE Tierarten!
❌ Cellulose / Pflanzenfaser → Holzspäne, Papier, Karton – wertloser Füllstoff!
❌ Geschlossene Deklaration → kein Vertrauen möglich!
✅ Fleischmehl mit Tierart & % im Trockenfutter → gut
✅ Frisches Muskelfleisch + Innereien im Nassfutter → sehr gut
✅ Offene Deklaration mit genauen % → perfekt

Unser Motto

„Achte von Anfang an auf das, was du fütterst. Schaue dir die Zusammensetzungen genau an, achte auf die Tricks der Industrie – und du wirst solche Probleme erst gar nicht bekommen.“

Bei Kallisbest arbeiten wir ohne Tricks – offen deklariert, 100% natürlich, ohne künstliche Zusätze. Dein Hund verdient das Beste!

📚 Das sind nur einige der wichtigsten Erkennungsmerkmale. Möchtest du noch tiefer einsteigen? Dann schau dir unsere weiteren Blogartikel an – zum Beispiel: „Der Frischfleisch-Trick im Trockenfutter – was steckt wirklich dahinter?“ Denn wer sein Futter versteht, gibt seinem Hund das Beste!

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